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Rentenlücke….??? Die Rente ist sicher…!!!…???

Viele haben bestimmt noch diese Worte eines ehemaligen Ministers im Ohr. Die vielseits erwähnte Rentenlücke besteht jedoch real schon zum Teil heute, Tendenz steigend.

Dabei hatte dieser Minister mit seiner Aussage nicht wirklich unrecht. Durch ein Umlageverfahren, in dem die junge Generation für die bereits im Ruhestand befindliche Beiträge bezahlt, wir dauch immer Geld zur Verfügung stehen, der älteren Generation eine Rente auszuzahlen. Daß die auszuzahlende Rente nach Anzahl und Höhe der Einzahlungen und nach Anzahl der Anspruchsteller bemessen werden muß, ist mathematisch leicht nachvollziehbar.

Bei sinkenden Geburtenraten, steigender Lebenserwartung und Zeiten hoher Arbeitslosigkeit gerät das System in eine finanzielle Schieflage, der auch mit noch so hohen Staatszuschüssen und Beitragserhöhungen nicht komplett entgegengewirkt werden kann.

So war im Jahre 2004 das Rentenniveau noch bei ca. 70 % des Nettolohns, wird aber bis zum Jahre 2030 auf ca. 67 % und bis 2050 auf ca. 64 % abgesenkt werden. Dieses Rentenniveau bezieht sich jedoch auf einen Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang versicherungspflichtig genau im Durchschnitt aller Versicherten verdient und auf diesen Verdienst bezogen Rentenversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichtet hat.
Durch längere Ausbildungszeiten, Zeiten in denen der Versicherte evtl. arbeitslos war und durch früheres Ausscheiden in den Ruhestand erreichen viele Versicherte nicht mehr 45 Beitragsjahre.

Dadurch sind dann noch Abschläge zu dem ohnehin schon vermindertem Rentenniveau hinzunehmen.

Ganz sicher an der gesetzlichen Rente heutzutage ist demnach der Umstand, daß sie nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten.

Jeder, der sich nur auf die gesetzliche Rentenversicherung stützt, wird demnach mit einer mehr oder weniger großen Rentenlücke konfrontiert werden. Diese gilt es bereits in der Zeit des Erwerbslebens zu erkennen und zu schließen. Je früher begonnen wird, diese Lücke zu schließen, desto weniger muß zur Schließung dieser Lücke aufgewendet werden.
Seitens der Politik wurden einige Anreize geschaffen, mit staatlicher Förderung über Steuerersparnisse oder direkte Zulagen, für das Rentenalter vorzusorgen.

Doch nicht nur im Bereich der Altersrente ergeben sich Versorgungslücken, auch z.B. bei Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit hat der Staat in den letzten Jahren seine Leistungen stark eingeschränkt.

Somit ist es für jeden unumgänglich, sich mit der Schließung seiner Versorgungslücken auseinanderzusetzen, will man nicht im Fall der Fälle verarmt als Sozialfall enden.

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Für das Alter richtig und rechtzeitig vorsorgen...